Bodega El Grifo

Die älteste Bodega der Kanaren

Gegründet 1775 ist die Bodega El Grifo die älteste Bodega auf den Kanarischen Inseln die heute noch existiert. Direkt am Anfang der spektakulären Weinregion La Geria in der Nähe des Ortes Masdache hat das Familienunternehmen in fünfter Generation seinen Sitz.

Man erkennt die Einfahrt zum Anwesen leicht an dem Symbol des Vogels Greif, welches von Cesar Manrique für die Bodega El Grifo entworfen wurde. Hier kann man direkt auf einem großen Parkplatz seinen Wagen abstellen und im eigens eingerichteten Weinmuseum El Grifo tief in die Geschichte des Weinanbaus auf Lanzarote eintauchen. Auf 40 ha baut die Familie Rodríguez-Bethencourt eigenen Wein an, verarbeitet werden allerdings Jahr für Jahr auch Weine aus anderen Anbaugebieten Lanzarotes. Mit einer Produktion von 700.000 Flaschen pro Jahr gehört El Grifo auch was die Quantität angeht zu den führenden Bodegas der Insel.

Das Weinmuseum der Bodega El Grifo

Das Weinmuseum der Bodega El Grifo hat sich seit seiner Eröffnung vor einigen Jahren zu einem wahren Besuchermagneten entwickelt. Mehr als 45.000 Besucher jährlich machen deutlich, wie groß das Interesse der Touristen an der Geschichte des Weins ist. Das Museum ist in den alten Räumlichkeiten der Bodega beheimatet und bietet neben vielen Ausstellungsstücken zum Thema Wein, vom Anbau bis zur Abfüllung, auch einen hervorragenden Einblick in die alte Hausbauweise Lanzarotes. Gebaut auf Lavagrund und ausschließlich mit inseltypischen Materialien wird ein Rundgang durch das Museum wie eine kleine Reise in die Geschichte.

Nach dem Rundgang kann man in der Bodega die verschiedenen Weine probieren und den vorzüglichen Käse der Insel probieren. Regelmäßig werden auch Kurse angeboten, die Interessierten alles über Wein beibringen. Der Wein von El Grifo ist in Deutschland mittlerweile so bekannt, dass sogar große Supermarktketten wie Wal-Mart und Karstadt den Wein aus Lanzarote im Sortiment haben. Aber nur hier vor Ort hat man die einmalige Gelegenheit, die Geschichte der Weinkultur aus nächster Nähe kennen zu lernen.

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